Montag, 26. Dezember 2011

Danke! Und Allerlei.

Liebe Leser,
herzlichen Dank an Euch allen für die lieben Geburtstagswünsche! 
Egal ob über meinen Blog, email, Telefonaten, Geburtstagskarten, elektronische Karten und wkw! Ich habe mich sehr gefreut!
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Was ist mit dem Christbaum geschehen…? Das war doch Eure Frage.
Also, Kurt kümmert sich immer um das schmücken des Baumes. Für ihn gelten nur richtige Wachskerzen als Weihnachtskerzen. Fürs aufstellen und sichern sind wir beide zuständig. Kurt hält Baum, Ela schraubt ihn in seine Halterung. Alles fest, stramm, gerade und wow… er steht!
Am 23. Fing Kurt an ihn zu schmücken, am 24. War die Pracht vollbracht!
Wir haben zu Abend gegessen (diesmal ist mir mein Essen sowas von gelungen, kann ja nicht immer alles schief gehen), dann habe ich aufgeräumt und gespült.
Kurt ging ins Wohnzimmer und zündete die Kerzlein an. Kam zurück zur Küche und bestand auf Abtrocknen. Ich war sehr dagegen, denn ich habe immer ein ungutes Gefühl den brennenden (Kerzen mäßig) Baum allein zu lassen. Schon weil das Weihnachtshighlight direkt in der Ecke von zwei alten Holztüren steht. Kurt überhörte meinen Protest und trocknete weiter.
Keine 30 Sekunden später hörten wir ein Plumpsen und rannten ins Wohnzimmer… da lag unser Highlight am Boden!
Wir mussten beide sehr Lachen und an „Dick und Doof“ denken.
Ich nahm einen Lappen, wischte das davon rennende Wasser, machte auch mal „Cam underfoot“ Fotos, sammelte die heilen Teile auf und fegte den Rest zusammen.
Wir fragen uns auch wie das passieren konnte und feierten mit an Wand angelehnten und ruinierten Baum unser Fest.
Vielleicht war es meinen weihnachtlich negativen Gedanken der letzten Wochen zu verdanken. Ok, ich entschuldige mich auch, dass ich in letzter Zeit eine miese Laune hatte, aber es ist immer eine doofe Zeit für mich als Mutter und Oma, diese  ohne meiner Familie zu feiern.
Jetzt ist es vorbei. Morgen am 27. fangen unsere Jahresende Sales im Quilt Shop an, da geht’s rund! Die ganze Woche viel Arbeit. Am 2. Inventur, am 3. Gehe ich putzen und am 4. Bin ich weg!
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Dazwischen muss ich noch eine Gewichts-Steppdecke-Quilt für meinen kleinen Pumuckl nähen. Was das ist und wie sie genäht wird, erzähle ich Euch ein anderes Mal, jetzt habe ich keine Zeit.
Hier habe ich eben schon die Stoffe für das Oberteil zurechtgelegt. Finn liebt „Thomas the Train“, so soll er ihn auch bekommen.

 Der Winter ist mein erster in Kanada, der so nicht winterlich typisch ist. Am Heiligen Abend habe ich doch tatsächlich frische Petersilie aus dem Garten geholt!
Mein derzeitiges Blogtitelbild oben stammt auch noch vom letzten Winter.
Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn in SW-Ontario in Dezember das zu sehen ist;
Im Sommer spinnen die Raupen ihre Heime in den Bäumen… die Meisten verschwinden bei starkem Wind im Herbst.
 Doch andere bleiben und die Brut muss es ganz bestimmt schön warm drinnen haben, denn es kann dann vorkommen, dass die Zweige Frühlingsgefühle bekommen und Knospen ansetzen!
 Verrückt, nicht wahr?
 Auch die Tierwelt, die zum Teil schlafen sollte, rennt noch munter herum und bleibt als Wegseitenleichen liegen.
So ging es mir letzten Freitag am 23. Ich war nach der Arbeit noch kurz draußen und fühlte mich beobachtet… Eichhörnchen springen ja genug herum, doch es war anders.
Dann sah ich ihn. Könnt ihr ihn auch sehen?
 Hier ein wenig näher.
 Ach, wo wir schon beim heimlichen Beobachten sind, auch diese Fotos wollte ich Euch schon lange zeigen.
Die sind allerdings schon ein paar Monate alt. Sie stammen noch aus Charleston.
Auch hier fühlte die stechenden Blicke bis ich eine fünfköpfige Familie sah. Immer rein und raus aus dem Kobel!






Ich wünsch Euch ein paar schöne und ruhige ausklingende Restjahrestage und grüße Euch wie immer, ganz herzlich!
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PS. Ich hab ja noch ein Anliegen;
ich komme kaum zum kommentieren und dann muss ich mich bei mindestens 90% der Blogs mit dem hier ärgern:
Visuelle Bestätigung

Hören Sie die Zahlen und geben Sie sie ein. 
Geben Sie die Zeichen aus dem oben angezeigten Bild ein.


Mittwoch, 21. Dezember 2011

La Virgencita de Caacupé

Vor fast einem Jahr, als ich so zu sagen, von heut auf morgen die Einladung meines Bruders folgte und nach Brasilien und Paraguay reiste, stellte ich einige Posts über mein Heimatland Paraguay ein. Habe es aber nicht geschafft damit fortzufahren.
Es ging alles zu schnell. Dann kam mein Camino hinzu… so kam immer wieder das eine oder andere Thema dazwischen und ich habe leider nicht die Zeit, so oft wie ich es mir wünsche zu schreiben. 

 Es ist merkwürdig, doch mein erstes Heimatland Paraguay, lerne ich erst besser kennen seit ich im Ausland lebe. Bestimmt geht es vielen so.
Heute, fast ein Jahr später (und zwei Wochen zu spät), schreibe ich über die heilige Madonna von Caacupé.
Caacupé ist ein ca. 10.000 Menschen Städtchen das 50Km Östlich von der Hauptstadt Asunción liegt.
 Es ist für alle Paraguayer, inzwischen auch für viele Menschen aus den angrenzenden Nachbarsländern, der Pilgerbegriff überhaupt.
Es wird eine „Promesa“ (Gelübde) gemacht, in dem die heilige Madonna um Hilfe gebeten wird.  Egal ob bei Krankheit, Liebe, Prüfungen, Beruflich, etc.
Jedes Jahr, am 8. Dezember zur Maria Empfängnis, pilgern Tausende (man spricht sogar von Hunderttausenden) Gläubiger aus aller Himmelsrichtung nach Caacupé.
Sie marschieren, manchmal schon tagelang vorher los, um ihr Versprechen einzulösen.
Es hat mich immer fasziniert, doch der Gedanke, es mal selbst zu tun, war schlicht und einfach undenkbar.
Ebenso die Kirche, an der man zwangsläufig immer dran vorbei fährt, mal zu besuchen und besichtigen… ja, was soll ich sagen… hat man es quasi vor der Türe, ist es uninteressant.
 Bei meinem letzten Besuch, stand es auf meiner gedanklichen Liste.
Inzwischen ist aus der kleinen Kirche ein große und neue Kathedrale geworden. Die, wenn ich mich recht entsinne, im Jahre 1988 fertiggestellt wurde und vom damaligen Papst besucht und geweiht wurde.
 Sehenswert sind die die Fenster der Kathedrale. Leider habe ich nicht alle einzeln fotografiert, aber ihr könnt Euch ein Bild machen…
hinter einer heiligen Madonna die Wunder vollbringt, steckt bekanntlich auch eine Geschichte. Diese reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert.
Hier auf dem Bild unten, in den Kunstfenster sehr schön dargestellt.
Ein von dem Franziskaner zum Christentum bekehrter Guaraní Indianer wurde von einem verfeindeten Stamm verfolgt. Als seine Rettung aussichtslos erschien, schwor er bei der heiligen Jungfrau Maria, ihr ein Ebenbild aus Holz zu schnitzen, wenn sie ihm beschütze.
Er versteckte sich hinter einem Strauch. Daher auch der Name Ka’akupe (Guaraní für „hinter dem Strauch“ oder „hinter dem Kraut“) daher leitet sich auch der verspanischte Ortsname „Caacupé“ ab.
Die Bildliche Darstellung links im Foto.
Der Guaraní überlebte und stellte gleich zwei Madonnen her. Die größere ist heute in der Franziskanerkirche (steht auch noch auf meiner „was-ich-noch-alles-tun-will-Liste“).
Die kleinere Madonna behielt der Mann für sich.
1603 überflutete der Tapaicuá See die gesamte Gegend und die Madonnenfigur aus der Kirche  ging auch mit unter und verschwand. Doch wie durch ein Wunder, tauchte sie irgendwann wieder auf.
Seitdem gilt die Figur als „Jungfrau der Wunder“. Dargestellt auf der rechten Seite des Fotos (Fenster).
Übrigens; in der Mitte des Fotos seht ihr die zwei Wappen des Landes. Paraguay ist das einzige Land der Erde, dessen Flagge auch ein Rückseite mit verschiedenen Wappen hat. Die Flagge ist Rot, Weiß und Blau, auf der  Hauptseite ist ein Stern umrahmt von ein Palmenblatt und einen Olivenzweig. Auf der „Rückseite ist ein sitzender Löwe mit einer roten Mütze auf einen Stock neben ihn zu sehen.
Zufällig habe ich einmal in Geschichtskunde aufgepasst und erfahren, dass die Flagge mit dem Stern immer in Friedenszeiten zu sehen sein soll, während die Seite mit dem Löwen in Kriegszeiten. Ich bin mir aber sicher, dass das sehr bekannt ist, denn vor einigen Jahren, auf einer Feier des paraguayischen Konsulats in Hamburg, hing die Fahne tatsächlich mit der Seite des Löwen sichtbar an der Wand.
Ich nehm an, der Saal wurde von nicht Heimischen dekoriert, die sich für die schönste Seite schlechthin entschieden.
 Zurück zur Madonna;
Daraufhin wurde eine Skulptur der Madonna von einem Künstler hergestellt. Sie bekam blaue Augen, goldenes Haar und das traditionelle blaue Gewand.
Das ist sie und wird jedes Jahr aufs Neue von den Gläubigern geehrt.


 Der Heilige Franziskus, nach dessen namen die Kathedrale benannt ist.
 Hier würde ich als Baby auch gerne durchs Taufbecken schwimmen.
 Einen etwas gesamten Eindruck.
 Um die Kathedrale herum, überall Souvenirs, Erfrischungen und was zum beißen.

Ich war so froh, es endlich geschafft zu haben die Kathedrale von Caacupé besichtigt und die wunderschöne Atmosphäre erlebt zu haben.
Ob es mal ein Pilgerziel für mich wird?
La Virgencita lo sabrá!
An dieser Stelle, ein wenig ungewöhnlich aber vom ganzen herzen, wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Sonntag, 18. Dezember 2011

Heut wird's bunt!

Um all den lieben Menschen mit bösen Zungen zuvor zukommen… ja, ich bin ein wenig bekloppt und stolz darauf!
Nun zur Auflösung der leiste mit Nägel; Um Socken aufzuhängen war schon ganz nah dran… eine Schneemesslatte… na ja!
Hier schaut selbst her. Seit ich im Marsh Store arbeite, sammle ich die abgerissenen Anfangsstreifen der neu gelieferten Stoffballen.
Natürlich auch andere Stoffreste.
(Thank you Shirley, for let me have them!)



 Wir ihr sehen könnt, ist die große Einkaufstasche des schwedischen gelb-blauen Möbelhauses schon weit überfüllt.

Aber… und überhaupt… kurze Unterbrechung… rattle, rattle, rattle Tusch! (ok, Tusch hört sich anders an). Ich habe (schon vor ein paar Tagen) einen ganz süßen Award bekommen! Zu verdanken habe ich dieses Glanzstück der lieben SusiP von http://susips.blogspot.com/ 
 Diesmal habe ich mich ganz besonders gefreut, weil Susi den Award nicht nur so weitergab, sondern ganz lieb schrieb:
 Nummer 2 geht an: Ela Weil ich ihr Leben megainteressant finde, egal ob Paraguay, Canada, pilgern, Spaziergang oder sonstwas.
Das hier ist meine tolle Auszeichnung!
Danke SusiP! (an dieser Stelle wollte ich für dich, ein paar Blümchen einstellen, hab mich aber anstatt dessen entschieden, ganz bald wieder was von meinem letzten Urlaub in Paraguay zu posten. 
Weil Du deinen Spaß daran hast.)
Was das Weitergeben betrifft, bleibe ich meine bisherigen Verhaltensweise treu! Ich werde es niemals fertigbringen, ein paar Blogs unter all den Besten heraus zu picken. Verdient haben ihn alle! Jeder auf seiner Weise hat was besonders! Somit bekommt ihn jeder, der in meiner blogliste steht! Greift zu!
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Weitergeht‘s mit dem Nagelbrett;
Kurz und gut; ich hab das Ding an der Wand gehämmert und hänge jetzt nach und nach und ein wenig sortiert die langen Stoffreste auf.
Vorher werden sie Korb für Korb gewaschen und gebügelt. Hab noch nicht mal die Hälfte gewaschen. Noch nicht mal ein Drittel gebügelt oder aufgehängt. 



 Es ist ganz einfach ein Gefängnis-Job und braucht seine Zeit. Hätte es eben nicht so lange aufhäufen lassen sollen.
Mein Nähzimmer sieht im Moment so aus. 
 Jetzt fragt ihr Euch bestimmt kopfschüttelnd; Was soll das? Kann sie sich denn nicht hin und wieder einen fetzen Stoff leisten?
Da habt ihr Recht! Aber… wie ihr sehen könnt; sind auch einige fette Streifen dabei, die einfach zu schade für die Tonne sind. Ganz zu schweigen von den vielen anderen Stoffresten, die ich nicht „am Nagel hänge“. Außerdem habe ich jetzt eine unendliche Auswahl, was Farben angeht und ich kann ein paar (ausgedachte) Bastel- Näh- Projekte in Wirklichkeit umsetzen. Sozusagen „Winterprojekte“. Alleine die bunten Farben erfreuen schon beim hinschauen.
Ach ja, „bunte Farben“… ich zeige Euch noch schnell den schönen Quilt, den ich letzte Woche für eine Bekannte genäht habe.

Jetzt muss ich auch schon wieder los. Vielleicht komme ich heute ein wenig zum Bloglesen und kommentieren.
Aber im Voraus sag ich schon mal;
Ganz liebe Grüße und einen schönen und stressfreien 4. Advent!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Die "Baby-Klamotten-Decke"!

Am 7. Dezember ist sie fertige geworden. Komisch, als das Ende nahte, tat es mir fast leid. Ich hatte so viel Freude sie zu nähen, ich hoffe Sonja, Scott und die Jungs haben ewig ihre Freude daran.
Ich musste zu einer Bekannten, da nahm ich sie mit, nicht nur um sie zu zeigen, sondern auch um sie zu fotografieren. Die Sonne hing schon ganz schön schräg, aber es ging noch um sie abzulichten.
 Zur Erinnerung; das habe ich von Sonja bekommen...
 ...das bekommt Sonja von mir zurück.
Die Decke ist 242cm x 242cm.
Das Verfahren das ich nutzte, beinhaltet sehr viel Handnäherei und da ich ein glitzekleinwenig ein Mathe-Freak bin, hab ich es genau ausgerechnet:
Insgesammt 65 Mtr. Handnaht = ca. 20.000 Stiche!
Von dem Maschinennähten mal ganz zu schweigen.
Doch wie gesagt, es hat mir sehr viel Spaß gemacht!
 Kaum war ich beim Fotografieren, da kam auch schon der Hauskater von der Bekannten...
 ...er tat so als gehöre sie zweifelslos ihm!
 Hier nun ein paar Details in Nahaufnahme, schließlich kommt es genau darauf an.
 Die Decke soll ja auch Erinnerungen beinhalten.
 Taschen und Tascheneingriffe zur Geltung gebracht.

 Rechtts unten Rot-Rotweiß gestreift, das Tricot von den Cincinnati Reds Baseball Manschaft.
 Die zwei Affenköppe waren mal die Füßlinge eines Pijamer.
 Der Grasfleck auf Jakes Feingestreifter Hose, der nicht mehr raus ging.
 Ein Teil von Finn's Halloween Kostüm.
 Jake's T-Shirt als sein kleiner Bruder geboren ist.
 Ach... vielleicht interessiert es jemand wie die Decke auf der Rückseite ausschaut... so!
 Heute mal kurz und knapp, aber so ist es mit meiner Zeit zur Zeit.
Übrigens; das Ding hier unten hab ich vorgestern gebastelt; 175cm lang und 22 x 4 Zoll Nägel! Was es ist? Na ratet doch mal... es ist kein Rechen für Schnee oder sowas. Ich will auch niemanden umbringen... obwohl... falsch angebracht und ein wenig Dusseligkeit, könnte es bestimmt zur Waffe werden... 
Ich lege es mir auch nicht unter der Matratze... auf sowas stehe ich nicht! Es ist ein nötiges Gebrauchsgegenstand für ein (Winter) Indoor-Projekt. Ein wenig ziemlich verrückt was ich da vorhabe... aber wie heisst es so schön; "Der Zweck..." Sch.... jetzt hab ich das Sprichwort vergessen. Wenn ich es gepostet habe, fällt es mir bestimmt wieder ein.
By the way... Weihnachten ist immernoch grrrrrrrrrrrrrrr... aber vier Tage hintereinander Mandioka essen, ist  immerhin eine Alternative zur Schokolade und Süßigkeiten! Es hilft!!!
Anstelle von Kommentare in Eure Blogs; 
EINEN GANZ DICKEN DRÜCKER UND GANZ, 
GANZ LIEBE GRÜßE!!! 
Der Zustand ist nur vorübergehend!

Samstag, 10. Dezember 2011

Einfach nur doof!

Zum Glück ist es im Dezember immer ein wenig hecktisch, so war es bestimmt nicht schlimm, dass ich mal eine Weile abgetaucht bin. Zwar nicht im Sinne des Wortes, eher so eine Blog-Blockade bis hin zu einer ausgedehnten eingeschränkter Kommunikationsphase. Ich durchstreife gerade eine Null-Bock-Phase (bitte verzeiht mir meine schreckliche Laune und meine Ehrlichkeit, doch eigentlich meine ich „Null-Bock-auf-Weihnachten-Phase“). Ich weiss, unverzeihlich und schamlos!
Ja, ich habe so einen richtigen Durchhänger deshalb… ich komme mir vor, eine alte abgetragene Hose zu sein, die ständig bis zu den Knien runterrutscht… (brauch wohl anständige Hosenträger.)
Jetzt denkt Ihr sicher; warum dann all die positiven Einträge im November? Na ja, muss zugeben, hab‘s in erster Linie für mich getan!
Nein im Ernst, ich habe überhaupt keine Lust auf das ganze Getue, Kerzen, Dekors, deprimierende Musik, usw. bis hin zu einer chronischen Karten-Allergie!
Das war auch ein Grund, warum ich auch nicht in andere Blogs stöberte, von Kommentieren ganz zu schweigen… Sorry!
Doch ich will Euch nicht auch noch die Laune vermiesen, im Gegenteil, ich hoffe Ihr genießt diese Zeit.
Ich war auch schon auf einer kleinen vor-Weihnachts-Party bei einer Freundin…
Ich hab Euch sogar ein paar weihnachtliche Fotos mitgebracht!
Die Gastgeberin sammelt nämlich Weihnachtsmänner… 

 …Renntiere und Elche.
 Und der steht im Klo (fand ich einfach nur lustig. Obwohl, oder vielleicht weil er auch ein durchhängendes Gesicht macht.)
Ich gehe auch schön Brav zu den Lions Christmas Ladys Night nächste Woche…
Ich gehe auch auf ein Weihnachtskonzert mit Kurt und ein paar Freunde am 16. …
Ich werde auch nicht, (so wie ich es mir eigentlich vorstelle) meinen Rucksack packen und einfach los laufen… (ist eh viel zu kalt).
Ich werde mir Mühe geben und mich vielleicht doch noch ein wenig erfreuen. Den Weihnachtsbaum bewundern und ein schönes Essen kochen… den ersten Schritt tat ich schon heute. Die beste Medizin ist doch immer, sich selbst einen Tritt zu geben… das tat ich auch und bin nach London gefahren. (brauchte eh neue Socken und was vom Baumarkt.) Doch dann kam mir der beste Aufmunterungsgedanke überhaupt; wenn ich schon in London bin, kann ich doch auch Mandioka kaufen! 

 Das tat ich und eine Stunde später landeten die guten und geschälten Wurzeln im Topf.
 Oh Mann war das lecker! Ich habe genug gekauft, auch für Morgen und Übermorgen! Ich bin mir sicher, dass nur die Paraguayer mich jetzt verstehen können.
 Übrigens, wenn man das erste Drittel seines Lebens nichts Anderes kannte, als Weihnachten im Hochsommer, dann ist es schon ein wenig unreell diese Zeit mit Kälte, Schnee, viel Dunkelheit und Kerzenlicht zu verbringen.
Nicht dass ich was gegen den Winter habe, im Gegenteil, seit ich in Canada bin, liebe und genieße ich alle Jahreszeiten, weil es auch richtige Jahreszeiten sind.
Obwohl, in diesem Jahr hält sich der Schnee ein wenig zurück. Alles was wir hier im Süden bisher hatten, waren vier Versuche. Es reichte gerade  um die Landschaft zu überpudern und kaum um einen ordentlichen Schneemann zu bauen. Doch die Kinder haben es zumindest schon versucht und dabei rausgekommen ist diese unterernährte Miniaturgestalt eines Schneeherrn. 
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Manno… es ist so schwer wieder rein zu kommen mit dem berichten, war einfach zu lange im Funkloch… aber es gibt natürlich noch einiges zu erzählen.
# Kurt ist endlich zum Arzt! Nachdem ich noch zwei weitere Male mitbekam wie er vor Schmerzen weggetreten ist, musste es einfach sein. Und siehe da; es lag an einer erhöhten Magensäureansammlung die die Schmerzen versursacht. Jetzt muss er Tabletten nehmen wenn es wieder dazu kommt. Alleine schon die Gewissheit, hat ihn wieder gut gesundet!
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# Vor einer Zeit erzählte ich von dem Ärger wegen meiner Kamera und Nikon $149,00 plus Steuern für den Ersatz der kleinen Speicherkartentür verlangte. Auch die abgeschlossene erweiterte Garantie übernahm es nicht… Ärger, Ärger, aber ich ließ mir die Kamera zurückschicken und war nicht bereit diese Kosten zu übernehmen. Anschließend schrieb Kurt einen sehr netten, auf den Punkt bringenden Brief an dem Ober Guru des Kundenservices. Kurz darauf rief derjenige an versprach die Kamera kostenlos zu reparieren und die Versandkosten zu übernehmen. Die Kamera war gerade mal eine Woche weg, nicht fünf Wochen wie beim ersten Mal. Jetzt ist sie wie neu!
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# Letzten Monat habe ich meine erste Erfahrung beim Zahnarzt (Zahnärztin) gemacht. Im Gegensatz zur medizinischen Versorgung, wird die Zahnärztliche nicht von der OHIP bezahlt. Entweder hat man eine Private oder man zahlt selbst. Egal, nach drei Jahren kein Zahnarzt, war eine Routine Untersuchung einfach nötig. Ich war schon sehr erstaunt, wie gut, fachgerecht und sehr gewissenhaft die vorgehen. Ich kann nur sagen; Hut ab! Auch für das Wohlfühlen des Patienten wird gesorgt. Sonnenbrille wegen des grellen Lichtes im Gesicht… Fernseher an der Decke… na ja, es half; ich hatte nicht mehr Angst vor der Untersuchung, nur noch dass das Teil über meinen Kopf runter krachen kann!
Unter Anderem wurde ich geröntgt, im Ganzen und im Einzel… da war es zu sehen; ich hab einen schwarzen Fleck im Unterkiefer. Die Zahnärztin war sich nicht so sicher und schickte mich nach London zur Interface (Gesichts und Kiefer Spezialisten). Der hat es bestätigt, da macht sich doch tatsächlich so eine …eiß Ziste in meinem Kiefer breit und frisst den Knochen! Ich meine, kann die nicht am Po oder am Bauch wachsen und sich vom überflüssigen Speckröllchen ernähren? Nein, sie muss im Kiefer sitzen und kann da auch nicht bleiben! Mein OP Termin steht schon für den 15. März.
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# Wo wir schon bei OP’s sind… meine Hand ist gut verheilt. Schon nach einer Woche bin ich wieder arbeiten gewesen, das war vielleicht weniger gut. Seit letzter Woche ist der Finger ganz schön verärgert. So dass ich am Mittwoch nicht zur Arbeit konnte. Seit heute ist die Schwellung auch schon wieder ein wenig abgeklungen. Ich nehme an übers Wochenende wird’s sich erholen. Hab aber jetzt im Dezember sehr viel Arbeit.
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# Und, wo wir schon bei Arbeit sind… Leute freut Euch mit mir; der große Babykleidung Quilt für meine Tochter ist fertig! Irgendwie bin ich fast traurig, dass ich nicht mehr daran arbeite. Es war zwar sehr viel Arbeit, aber auch sehr schön und tausend schöne Gedanken mit eingenäht. Das schönste kommt ja noch; den Quilt abgeben!
Vorgestern habe ich auch einen großen Quilt für eine Bekannte fertig bekommen. Ein Weihnachtsgeschenk für ihre Tochter und Schwiegersohn.
Ich weiss nicht woher, aber vor kurzen erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die möchte drei Quilts von mir haben. Ich hab sie auf Februar vertröstet, denn ich habe ja auch noch meine anderen normalen Arbeiten.
Ach, Ihr wollt sicher Fotos von Sonjas Quilt sehen, mach ich, muss sie erst fragen ob es ok ist.
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Jetzt wartet mein Bett darauf, dass ich meiner Sitz- in Liegeposition umwandle.
Na dann, einen ganz lieben Gruß... ja, und auch wenn's noch schwer fällt; 
"einen schönen Adventsonntag"!