Mittwoch, 8. April 2009

Ostern in USA

Morgen fahren wir nach Cincinnati und verbringen Ostern mit Sonja und ihre Familie.
Das bedeutet wahrscheinlich keinen Eintrag bis nächste Woche Dienstag oder so.
Wir wünschen Euch allen schöne Feiertage und viele, viele bunte Eier!
Lieben Gruss und bis bald
Ela

Dienstag, 7. April 2009

Gala Abend in Poplar Hill!

Am vergangenen Samstag fand die jährliche Benefizveranstaltung der Umweltfreunde statt. Die sorgen dafür, dass wir sehr schöne Parks mit See, Wanderwege, Camping und Freizeit hier haben.
Kurt ist ein aktives Mitglied dieses Vereins. Er war für das Buffet des Abends verantwortlich. Nicht schwer zu erkennen, dass er gute Arbeit geleistet hat! (Ich meine das Essen)



Es war ein sehr schöner Abend mit ca. 200 Gästen. Gute Musik und eine toll dekorierte Halle. Wie nicht zu übersehen ist; das Thema in diesem Jahr war:

Sehr schöne passende Dekors!

Jeder Tisch hatte einen Filmmotive. Hier ein paar Ausschnitte.



Und Promis überall!
Die Leute waren sehr zufrieden und vom Essen begeistert. Jeder hat eben sein Bestes gegeben. Nur mir fiel es schwer. Ich weis auch gar nicht wie ich das hier in Worten fassen soll. Es soll auch nicht falsch verstanden werden. Aber ich muss zugeben, es war nicht leicht.
Aus diesem Grund, wollte ich hier in Kanada auch nicht (gleich) in eine neue Vereinsaktivität eingebunden werden.
Ja, ich habe zum ersten Mal richtig Heimweh bekommen. Das hatte ich aber schon vorher geahnt. Das ich den Club Paraguay sehr, sehr vermissen werde. Die Treffen, egal ob zum arbeiten, besprechen, planen oder feiern. Ich weis dass ich das nie wieder in dieser Form irgendwo haben werde.
Besonders die paar Tage Arbeit vor der Jahresfeier Ende September. Tagelang gearbeitet, nur ein paar Stunden zwischendurch geschlafen, doch nichts tat weh. Nur die Bauchmuskeln vom vielen lachen und Herz das vor Freude überlief.
Die Teamarbeit und gute Laune. Jeder wusste wo, wann und wie was zu tun ist. (mit ein paar kleine Ausnahmen). Die Freude sich wieder zu sehen. Über alte Zeiten zu reden und lachen. Witze ohne Ende. Und wenn uns diese ausgingen erfanden wir neue!
All das ist noch zu sehr frisch und die letzte Feier und meinen Abschied in September liegt noch zu nahe. Mir kommen immer noch die Tränen wenn ich daran denke. Das Schlimmste kommt bestimmt noch Ende September, das wird dann das erste Treffen nach 20 Jahren, an dem ich nicht teil nehme, bzw. beteiligt bin.
Gleichzeitig wollte ich Kurt nicht enttäuschen, denn wer kann es besser verstehen als ich, was es ihm bedeutet. Egal wie sehr ich mich anstrengte ihm zu helfen, es ging meistens nach hinten los. Mir sind so viele Pannen passiert, die ich hier gar nicht erwähne, ihr werdet mit dem Kopf schütteln. All das und ständig das schlechte Gewissen das mich deswegen plagte.
Im nächsten Jahr wird es bestimmt besser!
Von hier aus, einen ganz besonderen Gruß an alle Club Paraguay Fans und Helfer!

Sonntag, 5. April 2009

Hallole, Hallöchen...

In der vergangenen Woche war viel los.
Am Montag hatte meine Schwester ihren runden Geburtstag. Auch meine Freundin Teresa in Hildrizhausen hatte Geburtstag… sorry habe vergessen Dich anzurufen. Wird aber nachgeholt! Vorerst nachträglich alles Gute und Liebe!
Dann waren da die Vorbereitungen für eine Feier hier im Ort. Dazu aber mehr im separaten Blogeintrag.
Am Freitag ging mein Lob mit Verbeugung an der heutigen Technik und eine extra Streicheleinheit über die Tastatur und Bildschirm von „Harry P.“ mein Laptop. Es ist unglaublich und doch möglich, ein Konferenzgespräch über Skype mit meiner Schwester in Berlin, mein Bruder in Sao Paulo und mit meiner Tochter in USA. Es war als säßen wir an einem Tisch! Und das alles zum Nulltarif!
Aber erstmal ein kleiner Kommentar an alle, die über meinen vorletzten Eintrag mit den zwei Winterfotos, den Kopf geschüttelt haben. Leute, ich weis dass der Winter vorbei ist. Auch das die Fotos ein paar Monate alt sind. Doch wie im Blog erwähnt; die Fotos waren passend zum Thema. Ich hatte einfach das Gefühl, die müssen noch rein. Vielleicht lag es daran, dass zurzeit einige Leute einen Engel an Ihre Seite brauchen… Vielleicht war ich in Gedanken einfach zu sehr bei all den lieben Menschen, die momentan für unterschiedliche Probleme viel Kraft brauchen… Vielleicht auch deshalb die verschneite Bank, die hin und wieder nicht zulässt, dass man sich ausruht…
Die Fotos sollen nicht nur ein „ah“, „oh“, „igitt“, oder „oh Gott“ Eindruck hinterlassen, sondern hin und wieder auch einen kleinen Gedanken verbergen.
„Man sieht nicht alles mit dem Auge, das Wesentliche sieht man nur mit dem Herzen!“


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Diese zwei Fotos sind garantiert frisch von Heute Morgen.
Die Haltbarkeit läuft erst in ein paar Tagen ab!

Der Frühling lässt grüßen!



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Und dieses Foto, ist gestern Nachmittag entstanden. ...und wenn der Waschbär noch nicht überfahren wurde, dann lebt er auch noch!
Das war im Nachhinein ganz lustig.
Als wir zur Halle wollten, saß der Kerl vor unsere Tür. Er lies sich auch nicht stören.
Später als ich nochmal her musste um was zu holen, schlich er immer noch herum. Aber noch schlimmer; er lief mir hinterher und ich konnte nicht schnell genug die Autotür öffnen um mich in Sicherheit zu bringen. (nicht das ich Angst vor dem Tierchen habe, aber die sind normalerweise nicht so zutraulich, besonders nicht tagsüber. Also musste ich damit rechnen, dass was nicht in Ordnung ist, Tollwut oder so…) Na gut, ich bin wie bescheuert immer wieder um das Auto herum gelaufen und der Waschbär hinterher. Doch der Bursche war noch nicht ganz senil, er schnitt mir den Weg ab, indem er unters Auto durch ist… ups! Da half nur noch scheuchen, hampeln, ein Foto und schnell im Wagen!

Ganz liebe Grüße!




Dienstag, 31. März 2009

Sirup die 2.

Vor ein paar Wochen habe ich über die Gewinnung vom Ahorn Sirup geschrieben. Das ist hier in Kanada ein Frühjahr Event und geht nur ein paar Wochen.
Heute waren wir mein geliebten Sirup kaufen. An einer anderen Stelle als damals. Wow, ich war so froh meine Kamera dabei gehabt zu haben. Es lagen so viele alte verrostete Schätze herum, das muss ich Euch einfach zeigen.

So sieht das „Pankake“ House von innen aus. Extrem urig, witzig und gemütlich. Das man nur ältere Leute sieht, liegt daran, dass es Dienstagmittag war. Also, normaler Arbeits- und Schultag.





Und so sieht es draußen aus!
















Ganz lieben Gruß!

Sonntag, 29. März 2009

Eine kleine Pause…


…jetzt bin ich wieder da! Mir sind nicht die Themen oder Bilder ausgegangen, ich war einfach nicht gut drauf. Dafür muss ich mich nicht entschuldigen, ich habe es mir einfach erlaubt!
Sehr runtergezogen hat mir die Nachricht, dass meine Freundin Elsita aus Lüneburg, nach einer sehr schweren OP noch auf der Intensiven liegt und kämpft. Jeder der das Glück hatte Elsita kennengelernt zu haben, wird verstehen, wie machtlos und verzweifelt ich mich fühle. Wir können nur beten und hoffen, dass sie die Kraft hat zu kämpfen.
Es sind viele Dinge die durch meinen Kopf jagen, jede menge Gedanken, aber das bin ich. Manchmal wenn es zu viel wird, dann heitere ich mein Gemüt auf, indem ich meine Gedanken als Affen sehe, die auf einen riesen Baum von einem Ast zum Anderen hüpfen. Mal schneller mal langsamer, mal lustig, mal aggressiv, oder einfach nur weil sie da sind und hüpfen zu müssen meinen.
Worte, Gedanken, alles was ich höre oder lese, entfachen eine Art Feuerwerk in meinem Kopf. Ich muss mir immer alles bildlich vorstellen. Liegt wohl daran, dass ich Dinge ein wenig pedantisch, nüchtern und reell sehe. Das ist mit der Zeit anstrengend. Man wird ja nicht jünger. Übrigens, ganz nebenbei; Heute Morgen bin ich wieder damit konfrontiert worden. Nach dem duschen habe ich die dreckigen Klamotten wieder angezogen… doch immerhin, ein kleines Gefühl doch noch junggeblieben zu sein war, es sofort merken und zu ändern.
Hier ist mein neues Ziel: Ich werde daran arbeiten, Dinge ein wenig lockerer zu sehen und meine Seele ein wenig baumeln lassen! (Jetzt werden wohl einige Leute denken: „Mein Gott, das hast Du schon immer gemacht!“) Ha, ha… ich lach mit… Aber Ihr habt nicht unrecht. Ich kann auch sehr gut lachen. Was ich meine, ich muss mehr an der Balance arbeiten.
Wenn ich endlich Nachricht aus Ottawa bekomme, zumindest dass meine Akte bearbeitet wird und ich meine Versicherung habe, sowie die Arbeitserlaubnis holen darf, dann kann ich auch wieder ein paar Affen abschießen!
Jetzt fällt mir eine uralte Geschichte ein… vielleicht hat das eine gewisse Verbindung… Als ich ein kleines Kind war und ganz schlimm die Masern hatte, erschien immer ein Affe auf mein Bett der mich ärgerte, meistens hat er nur Fratzen gezogen. Ich schrie jedesmal wie am Spieß, meine Eltern haben alles versucht um mir klar zu machen, dass kein Affe in meinem Zimmer ist. Ich wiederum versuchte ihnen klar zu machen dass er 100%ig da saß. Als meine Eltern schon ziemlich verzweifelt waren, (es gab zu der Zeit kein Arzt. Um kranke Menschen, Tiere und dessen Geburten kümmerte sich mein Großvater.) hatte mein Vater die Idee, draußen vor meinem Fenster ein paar Schüsse in die Luft zu jagen und erzählte mir sofort er habe den Affen erschossen. Bingo! Ich hatte ab sofort keine Fantasien mehr und war nach ein paar Tagen wieder gesund!
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Auch möchte ich mich bei Euch allen bedanken, dass ihr Spaß an diesem Blog und meine Bilder habt. Ich bekomme immer wieder tolle Feedbacks v on Euch. Besonders freue ich mich über e-Mails. Dann ist es nicht so eine einseitige Angelegenheit für mich. Auch die e-Mails die ich über Kurt von seinen Freunden lese, bedeuten mir sehr viel. Danke!
Leider habe ich in letzter Zeit immer wieder Fehlmeldungen was den elektronischen Briefverkehr betrifft. Es tut mir Leid, aber in den nächsten Tagen bekommt ihr eine neue und hoffentlich bessere Adresse.
Auch muss ich noch an die Bearbeitung meiner Fotos arbeiten. Mir ist aufgefallen, dass man nicht alle Bilder im Blog anklicken und vergrößern kann. Ich werde versuchen es hinzukriegen. Sonja hat bestimmt eine einfache Erklärung.
Eine Freundin schrieb mir vor ein paar Tagen; „Ich bin jedes Mal total hingerissen von den tollen Bildern die du dort einstellst. Weiter so! Das tolle daran ist das man das Land so wunderbar kennenlernt durch dich. Es ist sicher nicht das gleiche als wenn man es live sieht, aber man bekommt durchaus einen guten Einblick.“
Genau das ist es wohl was ich vermitteln möchte, Euch zeigen, dass ich hier glücklich bin. Euch zeigen was meine Augen sehen. Und vielleicht ein klein wenig; Euch zeigen was ich spüre.
Heute nur zwei Fotos, dafür aber passend zum Thema.
Und wie immer, schließe ich Euch allen in meinen Gedanken ein. Aber bitte, das mit den „Affen“ nicht falsch verstehen!
Gruß Ela

Sonntag, 22. März 2009

Zum Schluss noch einen schönen Ausflug!

Am vergangenen Mittwoch sind auch Sonja und Family aus USA angekommen. Die Zeit, besonders wenn sie schön ist, vergeht immer wie im Fluge. Am Donnerstag musste ich meinen Kindern meinen Lieblingsplatz am See zeigen. Wir hatten starken Wind und somit auch eiskalte (gefühlte) Temperaturen. Trotzdem sind alle davon überzeugt, dass es lohnenswert ist, im Sommer wieder zu kommen.
Am Freitag nach dem Frühstück, sind wir mit Sack und Pack zu den Niagara Wasserfällen und anschließend nach Toronto. Wir hatten, anders als vorausgesagt, schönes Wetter. Aber immerhin noch ziemlich kalt. Hier kann sich das immer sehr schnell ändern.
Schön fand ich wie die Landschaft an den Wasserfällen, vom erzeugten Nebel und kalten Wind mit einer dünnen Eisschicht bezogen ist.


Die Wasserfälle selbst sind eine Wucht und sehr beeindruckend. Es war ein wunderschönes Erlebnis. Doch was Vielfalt, Natur und Schönheit betrifft, bleibe ich meinen geliebten
„Iguazú-Fälle“ treu.

Toronto, eine Multi-Kulti-Weltstadt, gehört ab sofort ganz oben auf meiner Liste der Lieblings Großstädten auf dieser Welt. Die Stadt selbst hat ca. Zweieinhalb Mio. Einwohner, aber mit allem Drumherum ca. Sechseinhalb Mio.
Sehr sauber, eine Vielfalt von Wolkenkratzern und urige verträumte Kleinarchitektur. Am Rande vom Ontario See, der genau wie seine vier Geschwister Türkis-Blau schimmert. Ich glaube, das gehört auch zu den Eindrücken die ich hier in Kanada erlebe, die mich am meisten imponieren; der unendlich blauer Himmel und die klaren blau-grünen Seen, die eher Meere gleichen.

Am Freitagabend waren wir im höchsten Restaurant de Welt essen. Traumhaft und unbeschreiblich! Auch auf Fotos kann man diese Eindrücke nicht weitergeben.

Ich habe mich sogar getraut, mit meinem Enkel auf den Glasboden im Turm zu liegen und Sonja hat ein Foto gemacht. Irgendwie komisch, aber ganz toll. Man hat das Gefühl in die Luft zu schweben. So muss es wohl sein wenn man stirbt und im Himmel kommt...
(Ich muss anfangen lieb zu sein…!)
Samstagmorgen haben wir noch ein wenig Stadtrundfahr gemach, hin und wieder auch zu Fuß. Am Ufer, das berühmte „Rogers Center“ mit „Hard Rock Café“ (das leider zu war…)
Diese drei Fotos hätte eigentlich ein Gruppenbild werden sollen... aber irgendwie haben wir es nicht hinbekommen. Ist mir auch erst später aufgefallen


Ja, ich bin sehr glücklich hier in Kanada.
Unter Anderem auch „China-Town“. Hier wusste ich wirklich nicht mehr wo ich war! Ganz genau so wie es damals in Asien war! Aber wirklich exakt! Das Gleiche Angebot in den Geschäften und auf den Straßen! Alles China pur!!!
Ich sagte doch; Multi-Kulti... Dieses Auto haben wir auf einen Parkplatz gesehen!
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Nachmittags haben wir Anna und Stephen zum Flughafen gebracht und sind zurück nach Poplar Hill.
Heute früh um 5 Uhr ist die andere Hälfte nach Cincinnati zurück gefahren.

Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt. Fast schon unheimlich. Man kann sogar den Kater schnarchen hören. Ja, es ist wirklich alles sooooo schnell vorbei. Das schöne aber ist, dass ich immer ewig von Erlebnissen zehren kann. Wie eine Kuh die ständig wiederkaut, so kommen immer wieder die Erinnerungen in mein Köpfchen! Besonders die letzten zwei Tage waren super. Das hat Kurt wunderbar organisiert und umgesetzt.
Ja so war‘s… Ende gut, alles gut! Oder; Ente gut, Küken ersoffen…! Das ist kein echtes Sprichwort, ist mir nur so eingefallen, (ich weis… immer die (d…..) Sprüche!) Denn zu allerletzt, hat mein Schwiegersohn aus versehen die Mietautoschlüssel mit nach Hause (USA)genommen! Die Armen, haben sich leider deshalb aufgeregt, aber was soll’s, es gibt viel Schlimmeres! Behalten wir das Auto eben einen Tag länger!
Liebe Grüße!