Dienstag, 8. Oktober 2013

Kurz, knapp... aber, Wichtig!

Darf ich vorstellen;
mein jüngster Enkel, der kleine Joko!
 Ja, ich bin in Deutschland! Das auch schon seit fast zwei Wochen und die Rückreise naht auch mit riesen schritten.
Ok, kurz durchatmen und von vorn anfangen…
…die Reise war eigentlich nicht geplant, die Sehnsucht meinen 3. Enkel endlich in den armen zu halten, musste ich noch aufschieben. Doch wie das Schicksal manchmal so spielt, sind dann unerwartete und auch unangenehme Ereignisse, dann doch eher zwingend.
So ziehen sich die Gründe meine Reise eher von einem extrem der Freude, zum einem Anderem, der leider mit dem schlechten Gesundheitszustand vom großen Bruder hier in Deutschland zusammenhängt.
Aus diesem Grund, hatte ich auch noch gar keine Gelegenheit mich zu melden. Die erste Woche hier verbrachte ich mehr im Krankenhaus als sonst wo.
Inzwischen hat sich mein Bruder von seiner Herz-OP ein wenig erholt, doch noch lange nicht fit für die Reha.
Ich habe mir trotzdem ein paar Tage Krankenhaus-frei genommen und zu meinen Sohn und Family gereist.
Gestern war hier (außerhalb HH) schönes Wetter, einfach perfekt für ein kleines Fotoshooting vom Lütten.
Die riesen Auswahl der Kürbissen war die ideale Location.








Abends als Papa nachhause kam, konnte ich im Halbdunklen auch noch ein paar Familienfotos schießen.

 Mit den beiden Omas.
 Und zuletzt... mein Lieblingsfoto!
Was ich auch noch los werden möchte; es tut mir wirklich sehr leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Es ist auch nicht so, dass ich nichts zu posten habe. Auch habe ich keine „Bloggade“… kann schon eher sein, dass ich irgendwann sage: „Blog Ade!“
Auch Schaumamal…
Danke auch, dass ihr mich nicht vergessen habt und immer wieder der Eine oder die Andere liebevoll nachgefragt hat.
Heute Abend geht es zurück nach S-Deutschland.

Ganz liebe Grüße!

Dienstag, 6. August 2013

Es war einmal...

…eine Mutter die ihre Kinder sehr liebte. Zwei süße kleine Mädchen. Auch wenn das zweite Mädchen nicht ihr eigenes war, so liebte sie die kleine Chinesin als hätte Sie, sie selbst geboren.
Die Zeit vergeht und die Kinder sind inzwischen schon fast zwei junge Damen. Doch die Mutter konnte sich von vielen herausgewachsenen Sachen nicht trennen und bewahrte das eine oder andere Erinnerungsteil auf.
So haben sich  im Laufe der Zeit, zwei große Plastikcontainer gefüllt.
Nur, so in der Abstellkammer, was hat man davon? Wann macht man sie auf und schaut rein? Erinnerungstücke aus einer wunderschönen Zeit die viel zu schnell endet.
So kam der Mutter die Idee, mir die Container zu bringen um sie als zwei große (270x260) Decken wiederzubekommen. Das perfekte (auch nicht ganz billige) Weihnachtsgeschenk für ihre lieben Töchter.
Warum ich das als Märchen erzähle?
Weil sehr viel Zauberei dazu gehört!
Schaut her, das sind z.B. nur der Kleinkram von der einen Tochter.
 Könnt ihr euch vorstellen, all das in einen Quilt zu verarbeiten?
All das kleine Gefutzel?
 Das ist auch nicht alles, was außergewöhnlich ist. Einiges kann ich ja hier nicht zeigen. Z.B. den BH der Mutter, den sie zum stillen brauchte.
Oder, den ersten BH der Tochter…
Was ich euch aber zeigen kann, das sind z.B. die Ballettschuhe mit dem die zweite Tochter die Meisterschaft gewann.
Eigentlich könnte ich euch duzende von lustig- und niedlichen Sachen zeigen, doch lasst euch überraschen wenn die Quilts fertig sind.
Und jetzt, muss ich wieder nähen!

Ganz liebe Grüße und eine schöne Woche!

Montag, 5. August 2013

Mein Stolz im Garten

Kennt Ihr diese Blume?
Ja genau, es ist eine Bohnenblüte, aber nicht eine gewöhnliche Bohne, sondern ein ganz Besondere. 
Es nicht gerade die Bohne aus „Jack and the Beanstalk“, 
das schöne Märchen in dem der magische Bohnenstock 
in den Himmel wächst… nein, 
es ist meine Lieblingsbohne die „Meterbohne“.
Ich habe ein paar Samenkörner aus Paraguay mitgebracht
und hier, mit Erfolg eingepflanzt.
Die Ersten Bohnen, die immer paarweise kommen, sind schon ca. 20cm… es fehlen nur noch 80cm. Na ja, einen Meter werden sie bestimmt nicht, auch wenn sie so heißen, aber so 50-60cm werden sie schon.
Am Anfang sind sie bräunlich, dann werden sie grün und hängen lang herunter.
Ich kann es kaum erwarten meinen ersten 
zukünftigen Salat zu pflücken.
Am besten schmeckt ein Meterbohn-Tomaten- 
und Zwiebelsalat!

Wenn es soweit ist, poste ich wieder darüber.
Herzliche Grüße!

Sonntag, 4. August 2013

Heulen oder fluchen?

 Nach einer vom leichten Sturm angefeuerten regnerischen Nacht, musste ich beim Gartenrundgang gestern in der Früh diesen Anblick schlucken;
Unser Pfirsichbaum hat eine 
doppelte Ästfraktur erlitten!
Wenn das nicht zum heulen und fluchen ist…?
Klar, jetzt „könnte“ ich zum Konjunktiv greifen… nein ich hasse das! Wäre, könnte, hätte, würde… sind für mich klare Ausreden (auch wenn es in diesem Fall so war).
Anstatt dessen suche ich einen Sündenbock 
und den habe ich auch!
Ja, Schuld daran ist allein mein „paulistischer“ (das ist keine Diagnose, das ist weil er in Sao Paulo lebt) Bruder Manfredo!
Ja richtig gelesen Bruderherz! Schließlich hast du fest versprochen zur Pfirsichernte hier zu sein und Marmelade kochen! Und, was höre ich jetzt? Du ziehst es vor, nächste Woche nach Deutschland zu fliegen! Immerhin 6000Km entfernt von unseren Pfirsichen. 
Schau dir die Bilder schön an, all die Früchte die leider noch viel zu früh dran glauben mussten, das ist genau dein Marmeladenanteil der gesamten Ernte, 
die in den nächsten Wochen fällig ist!
Na Bravo!
Ast Nr. 1 ↓
 Und so hängt er herunter!
 Ast Nr. 2 ↓
Und so liegt er am Boden!

 Na ja... er war schon ziemlich überladen und in diesem Herbst wird er gestutzt!

Na was soll‘s… ich bin ja nur kurz nachtragend… ich wünsch dir trotzdem eine gute Reise und viel Spaß in der 1., 2. Oder 3. Heimat!
Seid alle ganz lieb gegrüßt und einen besonderen Gruß an Manfredo!

Samstag, 3. August 2013

Chulina

Als ich neulich abends bei meiner Freundin, im Kirschbaum diese zwei süßen jungen Waschbären (Racoons) ((Mapaches)) sah, viel mir nur „chulina“ ein.
 („tschulina“ wird es ausgesprochen)
So sagten wir damals in Paraguay immer dann, 
wenn wir was Niedliches sahen.
Die Steigerung für was sehr Niedliches war;
„chuuuuulina“
 Na, wenn die nicht chuuuulina sind?
Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße!

Donnerstag, 1. August 2013

Dornrösle, das Eichhörnchen Weib!

Wie schon angekündigt, erzähle ich heute von meiner Freundschaft mit dem Eichhörnchen auf dem Campingplatz.
Ist ja im Grunde nichts Ungewöhnliches. Die Biester mit dem buschigen Schwanz sind ja überall, besonders im Wald. Doch „Dornröschen“ (weshalb ich sie so nannte, erklärt sich gleich von selbst) war schon ein wenig ungewöhnlich.
Sie war so unscheu und nachdem ich es noch rechtzeitig verhindern konnte, dass sie zu mir in die Hängematte springt, bekam sie währen meines Aufenthaltes dort, auch meine volle Aufmerksamkeit.
So trottete sie, schön pummelig wie sie war, immer auf mich zu... ich meine wirklich auf mich zu! Bis zu den Füßen…
 Dann stellte sie sich vor mir auf und sah mich nur bettelnd an… ah, nicht zu übersehen, ein Weibchen!
Und nach den abgelutschten Hängebusen zu urteilen, auch wahrscheinlich im fortgeschrittenem Alter!
 Manchmal nahm sie auch die Abkürzung und kam per Luftlinie über den Bäumen herunter.
 Sie verpasste keine Mahlzeit und leistete mir Gesellschaft.
Fast schon wie ein Mensch, setzte sie ihren Po mit Vorliebe auf einem Gegenstand.
 Das lustige aber… und deshalb „Dornrösle“, nach jedem Naschen machte sie eine kleine Siesta. Im Ernst! Sie schlief ganz tief und entspannt und immer mit allen vieren von sich gestreckt!
Mal am Fuße eines Baumes…
 …mal ganz oben auf einen Ast hängend…
 
 …oder, sie blieb bei mir und schlief auf dem Tisch!
 Liebe Grüße!

Mittwoch, 31. Juli 2013

Wie ein schöner Traum

Es sind mittlerweile ein paar Wochen vorbeigezogen, aber weil es so schön war muss es im Blog. Außerdem, hat meine kleine Kamera so die eine oder andere spielerische Eigenschaft, darunter auch „Aquarellfotos“. Das heißt, einfach nur drauflos knipsen, ohne anschließend zu bearbeiten, entstehen diese Bilder.
Nun die kleine Geschichte dazu; es war kurz vor Schulferienbeginn, die letzte Chance noch schnell einen Campingplatz zu ergattern und ein wenig Ruhe zu genießen. Zu dem Zeitpunkt war mein KGS nicht mehr beisammen.
Nein, ich habe (noch) nicht meinen Verstand verloren!
Ihr müsst euch das so vorstellen; Meine Seele schwebte 45Km entfernt von hier im Pinery Park umher… mein Körper bestand auf sein Recht sich wie 60 aufzuführen… tscha, mein Geist rannte hin und her, suchte mit aller Macht die Verbindung zwischen uns wiederherzustellen... da musste ich was tun und buchte einen Platz für drei Tage im Park.
Die „Schnecke“ wurde startklar gemacht und an Fritz gehängt. Genug zum essen und trinken eingepackt und den Kopf mit Ideen für all das was ich in den paar Tagen dort machen will gespickt, sind wir eines Sonntagmittag, schweißgebadet bei gefühlten 38º losgefahren.
Eigentlich hatte ich vor, einen Container mit Babykleidung zum zuschneiden, für einen Deckenbestellung,  mitzunehmen. 
(War wohl mehr mein schlechte Gewissen als sonst was.)
Dort angekommen, merkte ich, dass Kurt zunehmend unter der Hitze und Mücken litt. Die Schnecke aufbauen konnte ich nur mit einem nassen Handtuch um Hals und eine Flasche Wasser in einer Hand… es war eine Affenhitze!
So gegen 14:00Uhr Stand Camphäusle und den armen Kurt die Qual im Gesicht!
Da sagte ich; „Es ist zwar deine Entscheidung, aber du brauchst dich hier nicht zu opfern. Fahr nachhause, dort hast du Klima und ich kann auch alleine bleiben.“
Mit großer Erleichterung tat er genau das und fuhr heim.
Es war noch Schulzeit und die Wochenendcamper schon abgereist. Könnt ihr euch vorstellen was das plötzlich für eine Ruhe war?
Ich fühlte mich wie im Traum. Ich saß nur da oder lag in der Hängematte, starrte ins Grüne und ertappte mich,
wie ich ständig diese drei Worte murmelte;
„ist das schön… ist das schön… ist das schön…“
Plötzlich kam eine kleine wohltuende Briese und ich spürte förmlich wie meine Seele, die irgendwo in den Baumkronen festhing, langsam zurück zu mir herunter schwebte…
 Außer kurz zum See, über den schönen Dünen um die eine oder andere Abkühlung zu genießen, tat ich in den drei Tagen nichts anderes als die Ruhe am Platz zu genießen.
Ich habe nicht einmal daran gedacht, die Kamera zu nehmen als Mutter Waschbär und ihre zwei Plagen mich abends besucht haben.
Doch am zweiten Tag musste ich „Dornröschen“ fotografieren. Sie leistete mir Gesellschaft und brachte mich zum lachen.
Die Bilder zeige ich euch demnächst.









 Am Fluss entlang
 


Dort ist mir bewusst geworden wie wichtig es ist, auch mal ganz allein zu sein, alles, aber auch alles für eine kurze Zeit zu vergessen, kein schlechtes Gewissen zu haben und die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele zu spüren und richtig genießen.
 Es war wie ein Märchen… so auch die Bilder für euch!
Liebe Grüße!

Sonntag, 21. Juli 2013

Die Stille ist unheimlich

Erst freut frau sich wochenlang auf den langersehnten Besuch aus dem großen Nachbarsland, dann zwei Wochen halli-galli die im Fluge vergehen und schon ist auch alles trostlos, leer und so erschreckend still.
Kann es sein, dass im Alter (in dem ich mich gerade befinde) die Uhren schneller ticken?  Eben schaute ich kurz in meinem Blog… da musste ich feststellen, dass ich ihn seit fünf Wochen nicht mehr geöffnet hatte.
Es war auch so viel los und jede Menge Arbeit. Trotzdem, irgendwie komme ich nicht mehr nach, ich muss was dagegen tun, so geht es nicht weiter. Na ja, ob das klappt, weiß ich noch nicht. Mit meinen Blog werde ich anfangen, ja… ich habe fest vor mich wieder ein wenig mehr zu kümmern. Einfach deshalb, weil mir mein Blog sehr viel bedeutet.
Es ist gerade Sonntagnachmittag. Vor einer Stunde sind Sonja, Mann und Kinder zurück nach USA. Ich war gerade draußen um Wäsche von der Leine zu holen, da stand das Dreirad im Rasen… Spielsachen im Sand und Dreck… die Hängematte hängt Armseelig und regungslos vom Baum zu Baum… und das schlimmste; diese Stille!
Ich vermisse sie jetzt schon!
 Ok ok… ich muss zugeben, es war eine harte Woche, denn Sonja und Scott sind Richtung Nordosten gefahren und die zwei Racker blieben bei uns, was bedeutete von morgens bis abends voll beschäftigt… nachts eigentlich auch. Der Pumuckl will eben mit seiner Oma schlafen und im Gegensatz zu Jake, verlangt er viel Nähe. Ja, mein Bett war wieder geschrumpft!
Die Beiden wollten auch immer beschäftigt sein und sind eben ganze Lausbuben die manchmal ein wenig die Nerven strapazieren. Mir tat Kurt leid, doch er hielt sich wacker und war mir auch eine große Hilfe.
Besonders die vergangene Woche war sehr heiß. Die gefühlten Temperaturen lagen weit über 40º. Zum Glück macht mir die Hitze nicht so viel aus und konnte doch so einiges mit den beiden auch draußen unternehmen.
Wir waren am örtlichen Bach. Ein paarmal zu Strand am See. An einem Wasserfall, nur leider immer zu beschäftigt um Fotos zu machen.
 Wir waren in verschiedene Parks, doch das schönste war immer eine kühle Erfrischung.
 
 Die erste Woche war die gesamte Familie am See campen.




 Dann wie erwähnt, sind Sonja und Scott nach Montreal, Quebec City und anschließend ein paar Tage im Nordosten in einer Bucht campen um mit den Walen zu Kajaken.
Das kleine Rote, ist deren Zelt.
 Sie hatten viel Glück uns sahen ununterbrochen jede Menge Exemplare. Darunter drei verschieden Wal Arten die fast bis zu den Ufern ihres Campingplatzes hier in den Felsen kamen.
  
 Es muss dort wunderschön sein… ich habe so richtig Fernweh bekommen. Doch erst möchte ich nach Deutschland um meinen kleinen Enkel (der inzwischen auch schon ein halbes Jahr ist) kennen zu lernen. Schaumamal…
 Ganz liebe Grüße und hoffentlich bis ein bischen balder!