Ausgestattet mit ausgeborgtem Anhänger des
Nachbarn,
machten wir uns letzte Woche
auf dem Weg um eine größere Menge Blumenerde
fürs
neue Domizil zu besorgen.
Vom Baumarkt oder Blumenhändler
das Zeug Säcke weis zu
kaufen, wäre endlos.
Dort angekommen und gefragt ob, wie
und was kostet…
der nette junge Mann erklärte;
„normal quality top soil, $20,00 a bucket
and top quality
with fertilizer $30,00 a bucket“.
Als ich „bucket“ hörte, dachte ich an „Eimer“…
...ich dachte erst, der nette junge Mann
hat nicht verstanden.
Wir wollten
die Erde doch nicht am Bach durch
ein Sieb schwenken… und nach Gold suchen!
Ich hörte schon die paar Dollarscheine in meiner
Tasche
laut nach Hilfe schreien.
Vorsichtshalber fragten wir, wie viele „buckets“
müssten wir kaufen, um den neu ausgeborgtem
Anhänger halbwegs zu füllen.
Da sagte der nette junge Mann;
„da passt nur einer
rein.“
Ok, wenn soooo, dann nehmen wir doch
von den top
quality top soil.
Der nette junge Mann stieg auf einen riesen
großen Bagger
mit einer riesen großen Schaufel…
...na klar; „Schaufel ist auch ein bucket“!
Meine eingebaute Verstandsleuchtglühbirne
flackerte
erst ein wenig, plötzlich schien sie ganz hell,
schon fast schmerzvoll hell und mir wurde klar;
die sogenannte „bucket list“ (den Löffel abgeben,
oder
ins Grass beißen) ist eigentlich
keine „Eimerliste“, sondern eine „Schaufeliste“.
Aufgeregt und glücklich über die Tatsache,
für nur $30,00
so viel eigene Erde und neue
Erkenntnisse zu besitzen, ging es runter
nach „Kerwood“.
Das Auto war voll beladen mit Werkzeug, Pflanzen
und
was frau sonst noch alles braucht,
um fünf Tage richtig zu malochen.
Dort angekommen, musste ich ganz fix die Erde
vom
ausgeborgten Anhänger abladen, denn Kurt
wollte gleich zurück um Fußball zu
schauen.
Dabei blieb mir nicht nur fast die Puste weg,
ich habe
echt Schaufel für Schaufel genau gespürt
wie groß ein bucket in Wirklichkeit
sein kann!
Es wurde schon langsam dunkel, ich duschte
und viel erschöpft
auf mein Bett in der Schnecke.
Ich hörte noch das Heulen der Kojoten im Wald
und schlief auch sofort ein.
Am nächsten Morgen merkte ich, dass ich
über Nacht die
Lampe draußen hab brennen lassen…
...die Lampen-Party-Gäste hingen noch
faul und
verkatert herum.
Deshalb diese hässlichen Bilder im heutigem Post.
Ach ja, wenn man/frau in der Natur leben will,
muss
man/frau auch mit der Natur leben!
Was ich an den weiteren fünf Tagen dort gemacht
und
erlebt habe, folgt soooo naaaach und naaaach.
| Was Guckst Du?! |
Bitte entschuldigt mein seltenes Erscheinen
in der
Bloggerwelt, aber ich weiß zurzeit
wirklich nicht was ich zuerst tun soll und
abends
falle ich nur noch hundemüde ins Bett.
Aber ich denke an euch allen da draußen
in der weiten
Welt
und grüße euch ganz, ganz lieb!
PS. Ich hasse Falter
