Montag, 19. September 2011

Bunt, schrill und überflüssig!

Die vergangene Woche war sehr abwechslungsreich, verbunden mit viel Arbeit, Entspannung (siehe meinen letzten Eintrag) und ein wenig Stress.
Am Samstag morgen noch schnell Brot gebacken, hier und da was erledigt und eingepackt, dann zurück zum Park auf dem Campingplatz. Ach ja, sau kalt wurde es inzwischen, aber Kurt hat wacker und alleine drei Tage durchgehalten. 
Ich habe den Samstag nachmittag nochmal zu einem längeren Spaziergang am Strand ausgenutzt.
Am Sonntag musste die Schnecke wieder zusammengefaltet werden und wir brachen unsere Zelte ab. Doch vorher bin ich noch zum Antiquitäten und Flohmarkt dort in der Nähe. Schon lange wollte ich das tun. Endlich klappte es! 
 Hier gibt es alles zu kaufen, was man/frau garantiert nicht brauch!
Eeeeh... ist der Flieger auch zu kaufen? Oder, doch nur Deko? Dann sollte es aber "Antique, Flea Market and Museum" heißen... ach, egal!
 Schon auf den Parkplatz gab es was zum staunen und glotzen.
 Oder doch zum mitnehmen... gleich ne ganze Tankstelle wenn schon Oldtimer?
 Ich bin erst mal in die Halle... ach nee, was es da alles gibt!
Das muss wohl der Enkel vom Michelin im Training sein.
Elvis ist auch immer, überall und in jeder Form vetreten.
 Einen Vibrations Stuhl... Wow! Übrigens, noch voll funktionierend!
 Alte Ölkkannen noch und nöcher!
 Ha, ein echter Einarmbandit!
 Ein Puppentheater.
 Eliktrischer Standhaarfön mit Fußpedal zu bedienen.
 Schon beim Anblick tun mir die Füße weh!
 So einen Spiegel lässt doch bestimmt jedes Cowboy-Herz höher schlagen!
 Oder, eine Colt-Garderobe?
 Und was zieht Fiffi im Winter an?
 Typisch, echt und wahrheitsgerecht kanadisch!
Holzschilder für jede Gelegenheit.
 Auf jedem Flohmarkt oder Jahrmarkt ist auch die "Erste Nation" vertreten. Stolz zeigte und erklärte der Besitzer.
 Ich muss zugeben, es ist eine sehr schöne Kunst.
 Die Geschichte zu diesem Bild; Eine Indianerin sucht die Einsamkeit um zu entbinden. Mit der Kraft der Ahnen (Links und rechts im Bild). Unter der Aufsicht des Wolfes (Augen und Nase über sie). Doch der Wolf ist gestorben, was dem Vogel nich zulassen konnte und gab ihm deshalb sein Leben wieder, indem er auf sein eigenes versichtet.  (Zwischen den Augen des Wolfes)
 Diese nette Dame verwandelt Stümpfe in Affen. Ich finde, dass macht sie ganz toll. Wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr das Affenmaul als die ehemalige Ferse der Socke, usw.
 Fogelhäuser und Fütterungshäuschen fürs Federvieh.
 Zum anziehen gibt es hier von Kopf bis Sohle.
Praktisches, zum Schutz oder zum auffallen! Ist bestimmt auch ein Stil... aber ganz bestimmt nicht der Meinige!
 Hier findet man/frau alles, alles, alles... aber alles was man/frau nicht braucht!
 Kruscht ohne Ende, aber schön zum stöbern.
 Sagte ich; "alles was man/frau nicht braucht"? 
Ich korrigiere; nach so viel rumschauen, schnacken und koppschütteln, gibt es hier doch was ich brauche:
Meine geliebten Zimtschnecken!
Liebe Grüße!

Dienstag, 13. September 2011

Ein wenig Königin sein...

...genauso fühlte ich mich am Montag.
Wir hatten/haben einen tollen Campingplatz in den Dühnen. Um zum Strand zu kommen muss man über unterschiedliche Holzstege um die Natur zu schonen.
Da letzte Woche die Schule wieder anfing, sind alle kleinen Monster ordnungsmäßig wieder weggesperrt!
Hurra, welch eine Erholung! Wiedermal konnte meine Seele von der Leine. Die Sonne schien, ich war alleine, da wird jede noch so bescheidene Wenigkeit wie mich ein wenig großkotzig! Ach was, ich erlaube es mir einfach... Bescheidenheit in meinem alter macht eh nur krank!
Darf ich vorstellen:
Mein Steg, mein See!
 Mein Strand! oder sieht ihr hier noch Jemand?
 mein Liegeplatz!
 Mein Himmel!
 Meine bunten Steine!
 Mein Stein zum mitnehemn!
 Meine Strandskulptur! (Treibholzstamm mit im Stein verwachsenen Wurzeln.)
 Meine wohl temperierte Badewanne!
 Mein Vogel! ...ok, hat ja jeder, oder?
 Meinen Sonnenuntergang!
So endete ein wundervoller Tag! Heute bin ich (alleine) zurückgefahren, denn ich muss Mi, Do und Fr wieder arbeiten. 
 Meine Blümchen! 
Nein... die sind für meine Leser! Danke für Euren besuch!
Liebe Grüße!

Sonntag, 11. September 2011

Mal kurz campen

Blauer Himmel und goldene Durchschnittstemperaturen, wenn das nicht zum campen einlädt?

Die vergangene Woche war sehr stressig… he he, heute wird’s nicht besser… muss noch Essen vorbereiten, alles herrichten in „Schnecke“ und Auto verstauen, nichts vergessen, dann Schnecke zusammenklappen zum Strand fahren und alles wieder aufbauen… ach, ich freu mich heute Abend am Strand zu sitzen und den Vollmond zu genießen.
Zwei ganze Tage die Ruhe und die Natur genießen, dann muss ich zurück, denn schon am Mittwoch muss ich wieder zur Arbeit. Kurt bleibt auf den Campingplatz und genießt dann die vollkommene Ruhe!
Ich wünsche Euch allen einen tollen Sonntag und eine super Woche!
Herzliche Grüße!

Dienstag, 6. September 2011

Kurt sein ganzer Stolz...

…nein, nicht ich! 
Auch nicht sein mit auf dem Bild gerückter Finger…
Sondern seinen Sonnenblumenstock! 


Alleine aufgegangen und sorgt für so viel Freude am Fuße des Gemüsegartens.
Die Sonne stand nicht unbedingt günstig… oder, war es der Girasol selbst, der ungünstig vor der Sonne stand, egal. Das war das erste Foto das ich machte. Kurt meinte, ich muss mich daneben stellen, damit die wahre Größe zur Geltung kommt. (4Mtr. hoch, so Pi x Daum von ihm geschätzt).
Na gut, ich wollte zwar nicht unbedingt das gemeinte Motiv durch meiner Schönheit im Schatten stellen und stellte mich daher in dessen Schatten.
Nur ein Problem; ich habe z.Z. nur meine kleine Sony DSC TX7 (und darüber lasse ich mich gleich noch aus… grrrrrrrrrrrr!). Diese kleine Kamera, haben mir meine Kinder, für den Jakobsweg geschenkt und ist auch ein ganz tolles Gerät, auch was das Preisleistungsverhältnis angeht. Ich bin super glücklich damit. Sie ist so klein, leicht, handlich und ich habe schon tausende von Fotos mit ihr geschossen. Nur, sie hat ein „Touch-Screen“, finde ich super, wollte ich auch so. Doch immer, wenn ich jemand bitte ein Foto damit zu schießen, womöglich mit mir mit auf dem Endergebnis, dann kann ich wetten, dass die Kamera im nächsten Moment auch schon verstellt ist. Ich muss immer vorher sagen; „Please do not touch the screen“ doch bevor ich es ausgesprochen habe… na, was wohl… genau, hatdie Kamera  schon eine ganz andere Einstellung. Oder es kommen so Kommentare wie; „bist wohl empfindlich und magst keine Fingerprints auf den Monitor“… ehrlich, da hilft nur freundlich lächeln!


Was ich damit sagen will, die Kamera kann man nur an den schmalen Rahmen halten und klick! Was auch wieder mit Schwierigkeiten verbunden ist, weil die meisten dann ihren Finger mit drauf bekommen. Sie ist eigenartig aber doch so einfach, ich liebe sie und komme auch sehr gut mit ihr klar! Trotzdem und überhaupt, vermisse ich meine Große. Und hier kommt jetzt das eigentliche „grrrrrrrrrrrrr“.
Am 16 Juni 2010 haben wir die „Große“ gekauft. Meine Nikon, ein Teil das ich liebe und schätzen gelernt habe. Im August dieses Jahres hatte ich, so mir nichts – dir nichts, den kleinen Verschluss von Batterie und Speicherkartenfach in der Hand. Na prima… abgebrochen! Ein kleines Plastikteilchen ca. 2 x 3cm. Die Garantie, (die hier nur ein Jahr gesetzlich vorgeschrieben ist) war gerade abgelaufen. Doch meist kein Problem und nur so als Beispiel; unser Bügeleisen war auch abgelaufen… hab aber ohne viel Trallala, ein Neues und besseres bekommen und, der Hammer, es war gerade im Angebot, also auch noch zusätzlich C$7,00 Barausgezahlt bekommen. Unsere große Ambos-astschere, die im Mai schon ihren 2. Geburtstag feierte (währe sie noch die 1.), haben wir mittlerweile schon zweimal und ohne Quittung, problemlos umgetauscht. Irgendwie sehr kanadisch und lobenswert.
Zurück zu meiner Nikon… ich, auf dem Tag genau, heute vor 4 Wochen, bringe sie zum Laden „Bester Kauf“ hier in London. Mit der Hoffnung, na vielleicht klappt‘s hier auch. Der junge Mann, nennen wir ihn mal „J.“, war sehr freundlich (wie erwartet) und gratulierte mir noch, eine auf drei Jahre verlängerte Versicherung mit dem Kauf der Kamera abgeschlossen zu haben (was ich schon vergessen hatte aber der Computer vom Laden nicht.)
Juhuuuuuu… ich war ja sowas von glücklich!!! Auch wenn es sich hier nur um so eine Kleinigkeit wie so ein Miniplastikdeckelchen handelte!
J. nahm alles Nötige PC-mäßig auf, ich musste mindestens 8x unterschreiben… auf jedem Fall so lange bis ich drohte Geld dafür zu nehmen.
Meine geliebte Nikon wurde zum Boxen-Stop im Herkunftsstall geschickt und ich Nachhause mit dem Versprechen, Niki heil und gesund in spätestens 14 Tagen wieder zurück zu haben.
Nach 2 Wochen = 14 Tage… NIX!
Nach 3 Wochen… kam ein Anruf von einer Angestellten aus dem Hause „Bester Kauf“. Nikis Herkunftsstall habe sich gemeldet. Die Ersatz-Reparaturarbeit von dem kleinen Sch… Teil, fällt nicht unter „Garantie“! aber… Nikon würde das Teil ersetzen, wenn wir selbst bezahlen. Ich fragte wie viel es kosten wird… und setzt euch hin, diese Schweinbacken, gaben einen ungefähren Kostenvoranschlag von $149,00 plus Steuern, versteht sich! Ich konnte gar nicht so schnell schlucken wie ich schlucken musste und wollte eigentlich schon fragen ob die den A…. offen haben! Dann viel mir aber noch rechtzeitig ein, dass man sowas hier ja nicht sagt und überhaupt hatte das Mädel keine Schuld. Ich äußerte dann aber doch meine Meinung, nur in einen etwas weniger folkloristischem Ton und bat sie, das werte Reparaturlager von Nikon solle mir meine Kamera unrepariert zurückschicken, ich würde mich selber drum kümmern, zur Not auch selbst reparieren und sei es mit einem Klebeband!
So viel hat ja meine Kleine insgesamt gekostet!
Nur, inzwischen verblühen die schönen Sonnenblumen und ich habe Niki bis heute noch nicht zurück!
Ganz liebe Grüße!
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PS. Ganz richtig geraten! Ich laufe von Süden nach Norden zur Arbeit = morgens die Sonne von Osten, nachmittags von Westen. Wenn es richtig heiß ist, freut man/frau sich um jeden kleinen Schatten den man/frau begegnet! 

Samstag, 3. September 2011

Der Anfang ist getan!

Ich bin doch nicht "ga-ga"! Das ist kein Weihnachtsbaum!
...überhaupt, jetzt an Weihnachten zu denken ist nicht möglich. Seit Donnerstag ist es nochmal so richtig heiß geworden. Nicht dass es vorher nicht so war... nur ist es wieder heftiger geworden, so richtig "Waschküchenwetter"! Jetzt am Abend ist die Luftfeuchtigkeit auch endlich auf ca. 75% gefallen. Heutemittag waren es fast 90%. Der Rasen ist trotz heißer Sonne bis am Nachmittag noch nicht trocken geworden. Da fühlen sich lumpige 30-32 Grad gleich ganz anders an.
Mich störts nicht, kenne ich doch noch von Paraguay.
Es ist ein Berg unbrauchbare, abgeschnittene Teile von den Baby-Klamotten meines Projekts.
Einen Quilt aus ein paar Meter Stoff, den man zu gleichen Teilen schneidet und sie zusammen näht... ganz einfach, klar... doch hier muss ich erst brauchbare Stoffstücke aus diese winzigen Teile schneiden.
 Ach, am Anfang tat es fast weh die Teile einfach so zu verstümmeln.
 Nach und nach (und mit viel Geduld), sind krob, aber doch ein wenig farblich abgestimmt, kleine Stücke entstanden, die später zu ca. 20 x 20 cm Vierecke zusammengenäht werden. Um genau zu sein, sind hier 81 Mini-Häufchen für solche "Blocks" zusammengekommen.
 Hier der kleine Berg, der wiederum übrig blieb und später in ca. 7-8 cm Streifen/Stücke geschnitten wird und zu lange Bänder zusammengenäht, kommen zuletzt zwischen den einzelnen Blocks genäht.
 Ich nähe diesen Quilt mit dem "Quilt as you go" Verfahren. Das bedeutet, die kleinen Stücke, werden sofort auf den Soff für die Rückseite und die Wattierung genäht und nach belieben und Lust, auch abgesteppt.
 Da Babykleidung fast nur aus weiche und vor allem, dehnbare Stoffe hergestellt sind, bedeutet das, alle Teile erst mit eine Gewebevlieseline zu verstärken... draufbügeln.
 Ui... ein wenig unscharf... ach egal, immerhin kann man sehen, wie die 20 x 20 Teile entstehen.
 Absteppen
 Nach und nach hat man die ersten Blocks.
 Diese werden dann genau auf 9" square inches (ca. 20 x 20cm) runtergetrimmt. Wichtig ist, dass gerade Teile, mit geraden Winkel entstehen. Hierfür ist diese Schneidematte, richtiges Lineal und ein Schneiderad, vom Vorteil.
Die entgüldige Größe des Quilts (wenn dieser irgendwann mal fertig wird), wird so 250 x 250cm.
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Ein kleines Rätsel habe ich noch für euch:
Canada hat ganz normal Rechtsverkehr wie die meisten Länder. Auch sind die Straßenverkehrsgesetze ganz normal. Auch für Fußgänger (so bescheuerte wie ich), gelten gewisse gesetze, bzw. Verhaltensweise im Einklang mit dem Verkehr auf den Straßen.
Das bedeutet; Fußgänger laufen immer links! 
Doch... die 2Km zur Arbeit laufe ich morgens auf der falschen Seite; Rechts... abends, das gleiche Spielchen... ich laufe wieder auf der rechten Straßenseite zurück und verhalte mich somit, bewusst falsch und handle quasi Ordnungswiedrig (ich glaube so heist das?)
Nur... warum mach ich das???
Ich bin gespannt ob ihr drauf kommt... aber bitte, nicht so eine Antwort wie; "weil du blond bist..."
Einen schönen, super tollen Sonntag und ganz liebe Grüße!

Montag, 22. August 2011

Pfirsiche

Das gießen während der Trockenzeit hat sich echt gelohnt!
Seid zwei Wochen wird gegessen, verschenkt und sogar verkauft!
 Sind das nicht Prachtexemplare?
 So wie sie aussehen, so schmecken sie auch!
 Gesternnacht war in Goderich (wovon ich schon oft berichtet hatte), eine schöne Hafenstadt am Huronsee und nicht weit wo wir vorletztes Wochenende gecampt haben, ein Orkan. Es hat sehr viel zerstöhrt und es gab ein Todesopfer und sehr viele Verletzte. Vom Materiellen Schäden ganz zu schweigen. Auch hier kam plötzlich ein sehr starker Wind auf und ich hatte Angst alle Früchte liegen heute auf dem Boden...
 ...das war es aber nicht.
  Trotzdem, habe ich ein paar Schüsseln voll geerntet und werde jetzt Marmelade kochen!
Na, dann wisst ihr ja, wie ich heute meinen Tag verbringe!
Herzliche Grüße!

Sonntag, 21. August 2011

Perfekt? Nein, Danke!

Ich bin lieber ein wenig verrückt, dann hab ich die Gewissheit „normal“ zu sein.
Was ja auch wieder eine Ansichtssache ist. Nur… wie komme ich jetzt darauf, wollt ihr bestimmt wissen.
Also, neulich auf der Arbeit im Quiltshop, sollten wir Mädels (sorry, Frauen), uns Stoffe aussuchen um ein Muster für die neu eingelieferten Quilt-Lineale zu fertigen und somit auch bereit sein, sie den Kunden zu präsentieren. Das mitgelieferte Muster meines Endprodukts (siehe Foto), forderte zwei, vier, oder mehrere verschiedenen Stoffe.
Ich entschied mich für die vierer Varianten in Blau und ein blasses Gelb.
Der Einsatz des Lineals war gewöhnungsbedürftig aber genial. Im Grunde erleichtert es die Arbeit… was ja auch der Sinn der Sache ist.
Nur… ich habe so eine totale Abneigung jeglicher Art von Gebrauchsanweisungen… egal wobei sie mitgeliefert werden. Trotzdem, auch ich könnte mir das Leben leichter machen, wenn ich diese netten Beschreibungen als ernste Anweisung eines Gebrauchsgegenstandes als solche auch nutzen würde.
Doch irgendwann, als die Decke nach und nach an Form und Muster gewann… HOPPLA!!! Einmal eine Naht falsch genäht und schon steckt der Fehler drin!
Ein geübtes Auge sieht es bestimmt beim ersten hingucken… andere wohl nie…
Für mich galt; entweder die Hälfte der Decke neu zuschneiden und neu zusammen nähen und die andere Hälfte entweder entsorgen oder eine zweite gleiche Decke draus zu machen. Oder, den Fehler zu akzeptieren und damit leben! Meine Chefin meinte; das sei ok, ich soll es als eigenes Markenzeichen sehen.
Meine Kollegin sagte zu mir; „ Die Amish (Urväter/Urmütter der Quiltgeschichte), machen grundsätzlich und ganz bewusst, in jedem Quilt den sie herstellen einen Fehler. Sie sagen; nur Gott ist Fehlerfrei.“
Nun bin ich doch wieder ganz glücklich und am Freitag habe ich das Teil fertig genäht… und, tarääääää… es hängt sogar im Schaufenster!
Habt ihr den „Fehler“ entdeckt???
Zu meinen Fehlern, oder zu Dinge die ich mit unbeabsichtigter Absicht absichtlich ignoriere, stehe ich.
Natürlich versuche ich immer meine Aufgaben und Arbeit so gut wie möglich zu tun… vielleicht eines Lobes wegen… oder um die Freude über das Getane… eine Herausforderung zu meistern… ach, bestimmt gibt es dafür mehrere Gründe.
Es ist auch unglaublich, zu was und wie viel wir fähig sind, z.B. in Stress Situationen. Was wir alles überwinden können und woher wir plötzlich so viel Kraft haben. (Ui, das geht jetzt schon wieder in eine etwas anderer Richtung als ursprünglich und gedanklich geplant war.)
Was ich eigentlich so sagen wollte, war nichts weiter als;
Menschen die sich für fehlerfrei und perfekt halten und auch noch meinen alles zu wissen, haben ein echtes Armutszeugnis!
Menschen, die das auch bei jeder Gelegenheit sagen und ihren Mitmenschen zu schnell als blöd verurteilen, sie mit nach oben rollenden Augen abwägend anschauen… die haben meiner Meinung nach nicht nur ein Armutszeugnis, sie tragen es auch noch um den Hals!
Sein wir doch mal ehrlich, selbst sehr belesene und studierte Persönlichkeiten die ihr Fach gut beherrschen, können die allwissend und perfekt sein?
Manchmal übersehen wir, dass die großartigsten Dinge, meist aus einer einfachen Herkunft stammen.

 So, jetzt wieder genug mit meiner sonntägigen Gedankenüberschwemmung und zurück zum Bloggen!
Was ist das auf dem Foto? Richtig Babywäsche! Nein… ich bekomme kein Enkelbaby… zumindest weiß ich nichts…
Das sind Baby-Kinderwäsche von meinen Enkeln Jake und Finn. Sonja hat sie mir mal gebracht, mit der Bitte; „Muschki, machst du mir einen großen Quilt daraus?“
Heute habe ich den Sack ausgeschüttet und mir die Teile angeschaut… eigentlich schade sie zu zerschneiden, doch dieser Gedanke weichte der Freude mit diesem Projekt anzufangen.
Mal sehen wie ich die Gestaltung eines Musters mache. Eine Idee habe ich schon… doch bis dahin ist noch lange.
 Gewiss ist nur; ich werde jeden Moment dieser Arbeit genießen!

Seid alle herzlich gegrüßt!