Wir sind die Halbinsel westlich hoch und auf der Ostseite wieder runter.
Samstag, 18. September 2010
Unterwegs mit Besuch
Wir sind die Halbinsel westlich hoch und auf der Ostseite wieder runter.
Donnerstag, 16. September 2010
Dorfmarkt
Im letzten Jahr wurde vom Gemeindeverein einen Markt für den Sommer gegründet.
Die Idee, zu verkaufen oder tauschen was man zu viel hat ist eigentlich ganz toll.
Kurt vergrößerte seinen Garten und war vom Anfang an dabei.
Schon freitags erntet und sammelt er was er im Garten auftreiben kann, um es am Samstag von 08:30 – 11:30 an Mann oder Frau zu bringen.
Einige bringen Gemüse, Obst und Pflanzen. Der Bäcker bringt seine Kuchen und Brot. Es darf auch was Gebasteltes sein. Nur Gekochtes/Gebackenes muss eine Sondergenehmigung haben.
Auch Kaffee zum ausschenken wird gebracht, die kleinen Einnahmen gehen meistens zu Wohltätigkeitszwecke.
Auch Kinder nehmen teil. Da ist z.B. ein Bauer, der hat Hühner für seine Kinder angeschafft. Es ist deren ihre Aufgabe für das Geflügel zu sorgen und die Eier dürfen sie Verkaufen und den Erlös behalten. Ich finde es gut, denn so bekommen die Kinder auch eine Vorstellung und Bezug zu Geld und was es bedeutet es zu verdienen.
Kurt nimmt Gemüse, Pflanzen oder Stecklinge. Vieles wird auch nur getauscht und Zeit für ein Schwätzchen und Erfahrungsaustausch ist auch gegeben.
Ach ja, das Ganze ist natürlich Steuerfrei.
Hier ein paar Bildchen von den Produkten die jetzt zu Ende sind.
Es gibt auch einiges im Garten, wo ich sage; es wird nicht verkauft. Z.B. diese kleinen ovalen Mini-Tomaten. Die esse ich so gerne jeden Tag direkt vom Stock.
Donnerstag, 9. September 2010
Glücksgefühl...
Wie angekündigt, haben wir Besuch und das geht nun mal vor. Leider hat auch just am Tag deren Ankunft das Wetter umgeschlagen und wurde nach fünf Monaten endlich kühler. Aber, ausgerechnet jetzt wo Besuch da ist? Petrus, Petrus… wart Du nur bis ich nach oben komme!
Trotzdem, auf den bitter nötigen Regen warten wir hier immer noch.
Auf jeden Fall, ist es ein wenig zu kühl, um mit unsere Schnecke los zu ziehen. Da unsere Besucherin, die Frau des Sandkastenfreundes eine Brasilianerin ist, wäre es eine reine Zumutung.
So fahren wir morgen früh die Bruce Peninsula (Halbinsel) hoch und werden eben im Hotel unterkommen. Ich hoffe sehr, dass Schnecke es uns nicht übel nimmt.
Auch bin ich noch nicht dazu gekommen, Fotos zu schießen, das kommt aber noch.
Gestern musste ich Fritz zu seiner Inspektion nach Toyota bringen. Antonia, die eine Hälfte des Besuchs hat mich begleitet.
Zufällig ist gegenüber ein Fabrik-Schuh-Geschäft. Alle bekannte Marken und angeblich billiger.
Ja, was sollte ich denn machen? In der Werkstatt warten bis Fritz fertig ist? Mir blieb wirklich nicht anderes übrig als nach Schuhe zu schauen. Ich sagte noch zu Kurt; ich muss mich um ein gescheites paar Wanderschuhe kümmern, denn die Sommer Saison ist fast vorbei und schließlich müssen die Schuhe gut eingelaufen sein um den „Camino“ anzutreten.
Das Geschäft hatte keine mehr, so ein Pech auch! Aber dann vielen meine Augen und mein volle Aufmerksamkeit dieses neue Design.
Erst vor zwei Wochen sah ich, dass Tchibo solche im Angebot hatten. Wollte auch schon ein Paar vom Besuch mitbringen lassen. War mir dann aber doch nicht so sicher…
Hier also, anprobiert und da war er! Dieser Schlag! Kennt ihr das, man sieht was, man probiert es an und es macht Peng! Aber so ein „Glücksgefühl-Peng“? Man weiß sofort, das ist WOW! So ging es mir mit den Schuhen! Ich erspar Euch jetzt eine lange Geschichte über drei OPs, an jedem Fuß wohlgemerkt und meine ständige Problematik am unterstem Ende meines Körpers. Wenn ich mal gute Schuhe finde, dann preise ich das wie einen Lottogewinn und halte diese Schuhe, wenn möglich ein paar Jahrzehnte.
Die hier haben eine runde Sohle (Yippie… ich brauch kein Schaukelstuhl mehr) die so vieles unterstützen. Moment, ich hol mal das Prospekt (kommt mit DVD)… also, es geht los;
Sie unterstützen die Blutzirkulation, die Haltung (gut für mich), verstärkt den Rücken, macht einen straffen Po, strafft die Bauchmuskulatur, strafft und stärkt die Oberschenkel, stärkt die Wadenmuskulatur und reduziert Kniegelenkstress.
Ok, ok… das hatte ich aber erst zuhause gelesen und nicht deswegen gekauft. Aber ich ging wie auf Wolken, ein super Gefühl sag ich Euch! Ich bin vor zur Kasse und die Kassiererin musste mir die Etiketten mit der Schere von den angezogenen Schuhen schneiden. Ich hab gesagt; die ziehe ich mir nicht mehr aus!
Dann sind wir in Londons Zentrum gefahren zu Novacks. Das ist ein Spezialgeschäft für Camper und Wanderer. Die haben sogar jede Menge an Lektüre über den Jakobsweg! Auch das Personal war sehr gut ausgebildet und konnte mich sehr gut beraten.
Die hatten noch ein paar Exemplare um den Camino zu belaufen. Aber nur noch ein paar in meiner Größe. Was sollte ich machen? Schlafsack, Rucksack, Matte, etc. kann ich ja noch später kaufen.
Na gut, ich hab sie genommen.Ich kam nachhause und war überglücklich! Zweimal Lotto an einem Tag!
Am liebsten hätte ich beide Paare auf einmal angezogen und mit beide Paare ins Bett gegangen.
Heute bin ich den ganzen Tag mit meine Sportschuhe rumgelaufen, Hausarbeiten gemacht, genäht, einkaufen… am Nachmittag waren dann wieder die Wanderschuhe dran. Zum kochen, wieder Hausarbeiten… ach herrlich!
Dann wollte ich gegen Abend raus um ein paar Fotos zu machen. Ich meine so ohne ausziehen.
Das war das Ergebnis des Fotoshoots!
Da kam ein fremder junger Kater und wollte mich pardu adoptieren.Oder waren es doch nur die neuen Wanderschuhe?
Es war unmöglich die Schuhe ohne Kater zu schießen.
Samstag, 4. September 2010
Wo ein Wille, ist auch ein Weg!
Was wäre ein Leben ohne Träume?
Hmm… so wie Erdbeeren ohne Schlagsahne? Nee, kein gutes Beispiel, ich mag sie doch lieber ohne.
Dann vielleicht; ein Auto ohne Motor? Ach, auch doof.
Ich hab‘s; wie Bohneneintopf ohne Speck! Das ist gut, muss es mir merken. (Knötchen.)
Auch ich bin eine Träumerin und mache so manch einen Spaziergang zwischen den Wolken, manchmal bis hoch zu den Sternen.
Aber Träume oder Wünsche können sogar in Erfüllung gehen, vorausgesetzt man glaubt immer fest daran. Genau das habe ich mit einem bestimmten Traum gemacht. Der wächst schon seit einer Ewigkeit in meiner imaginären Welt. Schon seit damals, als ich in Heilbronn Spanisch Unterricht gab. Inzwischen ist er schon so alt, volljährig geworden und bestimmt schon sein Führerschein in die Tasche…
Mein Traum war einmal mit dem Rucksack für ein paar Wochen zu wandern. Genauer, „El camino de Santiago“ (der Jakobsweg) zu wandern/pilgern. Anfang dieses Jahres wurde dieser Wunsch immer konkreter und meine innere Stimme sagte; „die Zeit ist da, jetzt oder nie.“ Ein paar Wochen später, lag plötzlich dieser Stein vor mir. Ich hob ihn auf und mein Gedanke war, dieser Stein wird mich bis zum Eisernen Kreuz begleiten und dort werde ich ihn traditionell ablegen. Damit mein „Rucksack leichter wird“.
Von dem Tag an war es nicht mehr ein Traum. Ich wusste, es ist soweit. Schlaflose Nächte, im positiven Sinne, folgten.
Warum habe ich diesen Wunsch? Nicht unbedingt aus religiösen Gründen. Ich will nicht pilgern um Gott zu finden, denn er hat sich noch nie vor mir versteckt. Ich muss mich auch nicht selbst finden, oder glaubt ihr ich bin verlorengegangen? Nein, es ist einfach mal alleine zu sein. Viel nachdenken. Laufen, laufen… weil ich so gerne laufe. Die Natur nahe zu erleben, sie voll und ganz genießen. Das einfache Leben, mit wenig auskommen, aber das Wenige zu schätzen. Es kann aber auch sein, dass ich die Antwort erst hinterher weiß!
…und nein, ich habe nicht das Buch von HP Kerkeling gelesen. (Auch wenn Du Martina, dadurch und sofort als erste das Rätsel gelöst hast!)
Anfang dieses Jahres sagte mein Sohn in HH, dass er und seine Verlobte planen Anfang 2011 zu heiraten. Daraus wurde konkret der 15. April. Was für eine Freude für mich, für uns! Doppelte Freude weil ich seine Anna auch so gern hab! Freu, freu, freu… wir fliegen in April nach Deutschland.
Da wusste ich, April 2011 werden Träume wahr!
Diese Woche habe ich meinen Man von meinen schon so alten Traum erzählt und ich muss sagen; Danke lieber Kurt für dein Verständnis und mir diesen Weg gehen zu lassen!
Zur gleichen Zeit als ich den Stein fand, kam mir dazu eine Idee. Ich werde diesen Weg nicht nur für mich gehen, sondern auch für einen guten Zweck! Ich werde einen Aufruf starten, um gesponsert zu werden. Ich möchte gerne ein Projekt, die Erweiterung einer Agrarschule für Indianer in Paraguay unterstützen.
Zusammen mit dem Club Paraguay e.V. in Deutschland, habe ich in den letzten 20 Jahren, so weit ich konnte, ähnliche Projekte unterstützt. Auch war ich oft vor Ort auf Projektbetreungsreisen und konnte mich von dieser wunderbare und sinnvolle Arbeit überzeugen.
Schaut doch einfach mal rein, wenn Ihr Lust habt.
http://www.indianerhilfe-paraguay.de/
Da ich den gesamten spanischen Weg von Roncesvalles bis Santiago de Compostela wandern/pilgern werde, kommen an reine Pilger-Kilometer ca. 726 zusammen.
Zum Jahresende, werde ich Genaueres über diese Sponser Möglichkeiten mitteilen.
Jetzt zeige ich noch ein paar Bilder aus dem letzten Urlaub. Wieder habe ich schöne Stunden mit wandern in einen Park verbracht und eine bezaubernde Landschaft sehen können.
Ich möchte diese kleine Wanderung wieder mit Euch teilen.
Freitag, 3. September 2010
???
Klar hab ich als erstes meine Mails gecheckt und Eure Kommentare gelesen. Na ja, phantasievoll seid ihr allemal. Aber das mit dem Stein der Weisen… da musste ich doch wirklich lachen. Nee nee, dazu bin ich viel zu sehr Realist.
Mit dem ganzen Hokuspokus, Esoterik und sonstige Steinerein, habe ich nicht viel am Hut. (Ich will aber damit niemanden zu nahe treten, jeder das Seine.) Außer die Steinchen die meine Finger schmücken und größer sein könnten, liebe und bewundere ich die Steine und Felsen in der Natur. Aber dass isses auch schon. Aberglaube hab ich schon in meiner Kindheit und Jugend erlebt, und zwar genug, dass es bis ans Ende reicht.
Da Ihr so schön mit geraten habt, habe ich eben ein Bildchen dazu gemalt und stelle nochmal ein Foto mit gleich zwei zusätzlichen Hinweisen ein. Jetzt kommt Ihr aber bestimmt drauf!